Hier auf der Kategorie "Fahrzeugkatalog" gibt es ein kleines Lexikon mit ein paar Information und Details zu einigen Baureihen die bei der Bahn und einigen privaten Bahnunternehmen unterwegs sind. Auch ein paar historische Triebfahrzeuge werden hier zu finden sein. Die Liste der Lokomotiv- und Triebwagenbaureihen ist nach dem Fahrzeugeinstellungsregister (National Vehicle Register – NVR) aufgebaut.

Baureihe E 18 31

Schnittzeichnung Baureihe E18

Fahrzeugeinstellungsregister (National Vehicle Register)

Was ist das Fahrzeugeinstellungsregister?

In einem nationalen Fahrzeugeinstellungsregister sind alle registrierungspflichtigen Eisenbahnfahrzeuge von Staaten der Europäischen Gemeinschaft mit ihrer individuellen Code-Nummer gemäß dem UIC-Merkblatt 438 registriert. In Deutschland ist die Führung des nationalen Fahrzeugeinstellungsregisters dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) übertragen. Grundlage für die Einrichtung des Fahrzeugeinstellungsregisters ist das Erste Gesetz zur Änderung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 13. Dezember 2006. Dieses wiederum erfolgt als Umsetzung des Artikels 14 Abs. 4 der Richtlinie 2001/16/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die Interoperabilität des konventionellen Eisenbahnsystems.

§25a (AEG) Fahrzeugeinstellungsregister: Zweck des Fahrzeugeinstellungsregisters ist es, den in Artikel 14 Abs. 4 der Richtlinie 2001/16/EG [ ... ] genannten Einrichtungen Informationen über Fahrzeuge, deren Inbetriebnahme genehmigt worden ist, zu ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere Angaben zu den Voraussetzungen der Inbetriebnahme und des Betriebes sowie zum jeweiligen Halter.


UIC-Kennzeichnung von Triebfahrzeugen

Wie sieht die UIC Kennzeichnung an Triebfahrzeugen aus und was ist dessen Bedeutung?

Seit Anfang 2007 erhalten alle in Deutschland neu zugelassenen Schienenfahrzeuge eine zwölfstellige Nummer, die eine Lokomotive in einem EU-weiten Fahrzeugeinstellungsregister eindeutig identifizierbar macht und weitgehend dem UIC-Merkblatt 438-3 Kennzeichnung der Triebfahrzeuge folgt. Eine vollständige Registernummer besteht aus 12 Ziffern. Die ersten zwei Ziffern stellen einen Bauartcode dar, die dritte und vierte kodieren, wie bei den Wagennummern, das Herkunftsland. Die Stellen fünf bis elf sind von dem jeweiligen Land frei definierbar, die zwölfte stellt eine Prüfziffer dar. Darauf folgt ein Länderkürzel und das Kürzel des Fahrzeughalters.

Zum Stichtag 1. August 2008 müssen auch sämtliche Bestandsfahrzeuge im Register erfasst und mit ihrer Registernummer versehen sein. Vorhandene betreiberinterne Kennzeichnungen der Fahrzeuge bleiben davon unberührt.

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