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Seit Fahrplanwechsel am 15 Dezember 2013 sind die neun silbernen Talent2 (ET 1442) der S-Bahn Mitteldeutschland im Großraum Leipzig/Halle(S) im regulären Betrieb unterwegs. Bereits vor Planwecksel starten im August ein Vorlaufbetrieb mit den neuen Zügen. Kernstück des völlig neuen Linienkonzeptes bildet der Leipziger City-Tunnel.

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Zum 15 Dezember 2013 geht im Großraum Leipzig/Halle(S) eines der größten Nahverkehrprojekte der letzten Jahre an den Start, das von langer Hand vorbereitet wurde und den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in dieser Region grundlegend neu aufstellt: Mit dem Beginn des neuen Jahrerfahrplan 2014 nimmt an diesem Tag das neue Netz der S-Bahn Mitteldeutschland offiziell den Betrieb auf. In der ersten Betriebsstufe werden zunächst sieben Lienen betrieben, die auf eine Streckenlänge von 430 km ingesamt 112 Haltepunkte und Bahnhöfe bedienen. Seine größte Ausdehnung hat das Netz in Richtung Osten bis nach Hoyerswerda sowie im Süden bis nach Zwickau Hbf. Hierbei werden auch bisherige RB- und RE-Linien sowie die Linien der älteren S-Bahn-Netze in Halle(S) und Leipzig in  das neue Linienkonzept integriert. Mit Ausnahme der Linie S7 in Halle(S), die hier bis auf weiteres in ihrer bisherigen Linienführung fortbesteht, werden die anderen sechs neu strukturierten S-Bahn Linien ausnahmslos durch den City-Tunnel geführt, so dass dieser - ähnlich wie bei den S-Bahnen Frankfurt, Stuttgart und München - als S-Bahn-Stammstrecke fungiert. Durch die Bündlung der Linien im Leipziger Citytunnel fahren auf dem Abschnitt Leipzig Hbf (tief) - Leipzig MDR im Stadtzentrum künftig pro Stunde und Richtung elf Züge, so dass sich hier ein weitgehender 5-min-Takt ergibt.

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